Über mich


Es ist mein Herzenswunsch, werdende Mütter in ihre eigene Kraft zu bringen und somit zu schönen Geburtserfahrungen zu verhelfen. Dafür brenne ich, denn ich durfte die Geburt meines Kindes als vollkommen schmerzfrei empfinden. Ich weiß also, was wir Frauen für solch eine positive Geburtserfahrung selbst tun können und ich liebe es, dieses Wissen weiterzugeben.

 

Mein Name ist Anja Dorn, ich bin glückliche Mutter von einer bezaubernden Tochter. Lebensberuflich arbeite ich seit über acht Jahren als Quantenheilerin/ Mentaltrainerin und nun durch die Geburt meiner Tochter als Hpynose Coach, HypnoBirthing Expertin in der mentalen Geburtsvorbereitung und Yogalehrerin.

 

Das wundervolle Erleben meiner angstfreien Geburt motivierte mich, während meiner Elternzeit eine Hypnoseausbildung zu absolvieren und mich tiefer mit den Hintergründen zu befassen. Um die Hypnose zu verstehen, achtsam und bewusst anzuwenden, war mir wichtig, mir mehr als die HypnoBirthing Zertifizierung anzueignen, auch wenn dieser Lehrgang enorm viel Hintergrundwissen an uns Kursleiterinnen mitgibt. Vermutlich war hier meine Neugier und Faszination über die Möglichkeiten der Hypnose der größte Motivator.

 

Seitdem verfüge ich zahleiche Zusatz-Ausbildungen, HypnoBirthing-Expertenwissen und ein Netz von Hebammen, Coachs, Heilpraktikern, Yogalehrern, Ernährungsberatern u.v.m., mit denen ich gern zusammen arbeite, meine Arbeit optimiere und mich über neue Techniken austauschen und ggf. auch weiterempfehlen kann.

 

Inzwischen leite ich regelmäßig HypnoBirthing Kurse, um den werdenden Mamas die Selbsthypnose und die bewährten Techniken aus dem HypnoBirthing zu vermitteln. Meine Arbeit liegt mir sehr am Herzen. Denn ich habe den großen Wunsch, dass so viele Frauen wie möglich dieses noch viel zu wenig bekannte Erlebnis einer freudvollen, erfüllenden, bis hin zu schmerzfreien Geburt erleben dürfen.

 

Falls du gerade schwanger bist, wünsche ich dir von Herzen alles Liebe & eine freudvolle Geburt.

 

Deine Anja


Mein Geburtserlebnis

 

Mein eigenes Geburtserlebnis

 

 

 

Die Luft schnupperte nach Frühling, die Knospen öffneten sich und ich? Ich summte Anfang April Weihnachtslieder und hatte bei dem Gedanken an Weihnachten Freudentränen in den Augen. Ich empfand dies selbst für mich als Weihnachtsliebhaber ungewöhnlich. Schließlich hat der Frühling auch herzerwärmende Vorzüge. Die Erklärung: Schwanger. In doppelt freudiger Erwartung also wollte Mitte Dezember meine Christbaumkugel „ausgepackt“ werden.

Die Ankündigung meiner Schwangerschaft im April war jedoch nicht nur von Vorfreude, sondern auch von viel Angst geprägt. Viele Horrorgeschichten von Geburten und meine eigene Angst vor Neuem dämpften mein Glücksgefühl und die Schmetterlinge im Bauch fühlten sich eher wie äußerst risikoreiche Skorpione an. Bis ich von Hypnobirthing erfuhr und es auch erlernte. Ich bereitete mich täglich mit Atemübungen, Hypnose und Yoga auf die Geburt vor. Schon nach kurzer Zeit verflog die Angst gänzlich und machte der Vorfreude Platz, die wie mein Bauch immer größer und schöner wurde.

Am 13.12. wurde ich sehr zeitig wach. Mein Bauch begann entweder mit Übungswellen oder es war so weit. Sicher war ich mir erst nach einer warmen Dusche. Die Wellen kamen in Abständen von drei Minuten und wurden etwas kräftiger. Mit jeder Welle wuchs meine Vorfreude auf mein Baby und somit empfand ich die Wellen wirklich angenehm. Die Tatsache, dass es wirklich funktionierte in Verbindung mit meiner Vorfreude auf Ronja ließ die Endorphine noch mehr fließen und mich während der majestätischen Meisterleistung meines Körpers einfach nur pudelwohl fühlen. Auf dem Weg in die Klinik machte ich im Auto noch Scherze. Mir ging es richtig gut. Vom „Check in“ in die Klinik über ein paar Momente zum Spazieren über den Flur bis zum Finale im Kreißsaal verging die Zeit wie im Flug. Nur durch den Schichtwechsel vom Klinikpersonal bekam ich im Hintergrund mit, dass wohl schon ein paar Stunden vergangen waren. Zwischen den Wellen telefonierte ich sogar kurz mit meiner Mama, die durch ihr Geburtserlebnis von damals sehr in Sorge um mich war, aufgeregt mehrmals anrief. Ich konnte sie durch meine Entspannung und Vorfreude auch noch mit beruhigen. Die Eröffnungsphase war abgeschlossen und die Geburtswellen setzten ein. Trotz sehr guter Vorbereitung und meiner positiven Einstellung kam es nach gewissenhaftem Abwägen der Umstände zu Interventionen, die in diesem Moment unumgänglich waren. Ronja rutschte nicht in den Geburtskanal. Ich nahm die Interventionen (PDA und folgendem Kaiserschnitt) sehr entspannt und auch durch die erbetene Entscheidungszeit sehr selbstbestimmt an. Ich war offen für jede Wendung des Geburtsverlaufs und fühlte mich weiterhin wohl. Auf dem Weg in den OP Saal war ich durch die Hypnose und Atmung vollkommen bei mir und Ronja und dadurch sehr entspannt. Dennoch konnte ich mich mit dem Chirurgen unterhalten. Mein Gedanke während der OP war „Oh wow. Gleich sehe ich meine Ronja.“ Die OP an sich, den Saal, die Ärzte und auch die Zeit nahm ich nur im Hintergrund war. In diesem Moment gab es nur mich, Ronja und Sebastian, den Papa von Ronja. So, wie ich es mir gewünscht hatte.

Auch die Zeit nach der OP war wunderschön. Natürlich war ich k.o., doch in einem vollen Endorphinrausch. Um die Rückbildung zu unterstützen bekam ich einen Tropf, der die Muskeln bei der Arbeit unterstützt. Die Nachwellen in Verbindung mit der frischen OP Narbe habe ich Dank der Atmung und der Glückshormone kaum gespürt. Auch nach der Geburt war ich einfach nur glücklich und stolz, eine Geburt erlebt zu haben, die zwar so nicht geplant, aber wunderschön war. Ich war noch nie in meinem Leben so freudvoll und stolz.

 

 

 

Inzwischen ist Ronja bald drei Jahre und sie wächst auch Dank einer entspannten Geburt sehr geborgen und sicher auf. Sie ist mutig – ganz im Gegensatz zu mir als Kind. Und so etwas geschieht, wenn Mamas lernen, sich und dem Leben zu vertrauen. Ein wunderschönes Gefühl, welches ich dir auch von ganzem Herzen wünsche.

 


Wünsche an Gott und Wunder 
 
Lieber Gott, ich wünsche …

Als ich ca. 14 Jahre alt und richtig verliebt war, begann ich, Gott nicht nur zu bitten sondern ich forderte. Schließlich hieß es doch: „Bittet, so wird euch gegeben.“ Oder „Bittet meinen Vater im Namen Jesu, so wird er euch das geben.“. Dementsprechend formulierte ich meine Gebete sehr präzise. Was geschah? Meine Gebete wurden immer erhört. Solange ich diese „Formel“ anwandte, bekam ich tatsächlich immer das, was ich gerade haben wollte. Das war nicht immer gut – aber das weiß ich erst jetzt. Dank "meiner" Bernadette und meiner von ihr angestoßenen Erkenntnis füge ich nun gern den Nebensatz hinzu „ … sofern es dem höchsten Wohle aller Wesen dient.“
 
Wunder

Inzwischen habe ich vieles gelernt über mich, meine Seele, meine Wünsche und oft Heilung erfahren dürfen. Und ich durfte meine wahre, endlose Liebe finden. Im Frühjahr spazierte ich in der Sonne an aufplatzenden Knospen und wunderschön leuchtenden Krokussen vorbei und fing „aus heiterem Himmel“ an, Weihnachtslieder zu singen. Ich mag Weihnachten sehr, doch das war selbst für mich etwas merkwürdig. Statt mich wie üblich über die aufplatzenden Knospen zu freuen, kullerten mir Freudentränen übers Gesicht, als ich „Stille Nacht“ sang. Mich überkam eine unerklärliche Vorfreude und eine Gewissheit, dass dieses bevorstehende Weihnachten etwas ganz Besonderes sein würde.

Wenige Tage später stellte mein Arzt fest, dass ich schwanger bin. Der errechnete Termin: "Ja, so um Weihnachten."

Weihnachten - Das Fest der Liebe – mit Ronja. Das fühlte sich magisch an (und tut es auch heute noch).

 

Die Welt ist voller Liebe - wir müssen nur hinsehen.