Die freudvolle Geburt


Mein eigenes kleines Wunder, welches ich glücklich und frei von Ängsten auf die Welt bringen durfte, brachte mir durch mein Geburtserleben ein weiteres großes Geschenk: Eine freudvolle, angstfreie Geburt. Frei von Angst und somit auch von Schmerzempfinden. Ich war und bin so fasziniert, dass ich dieses Erleben nun teilen möchte.

 

Wenn ein Angsthase wie ich es war durch Hypnose, Entspannungs- und Atemtechniken eine Geburt als das empfinden kann, was sie einfach ist – ein Wunder - kann es dann auch dir gelingen?

 

JA!

 

Mithilfe von Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditationen, mit der du, liebe werdende Mama, die Geburt zwar bewusst erleben, jedoch deinen Körper und Geist entspannt sein lassen kannst.

 

Wir leben in einer Zeit, in der das besondere und bewusste Erleben einer Geburt fast in Vergessenheit geraten ist. Wie auch im Alltagslaben wird oft auch während der Schwangerschaft und der Geburt die Kontrolle und Selbstverantwortung abgegeben. Es soll alles kontrolliert und planungsmäßig ablaufen. Dabei berauben wir uns des tollen Erlebens der Urkraft, der Magie der Natur und dem wunderbaren Gefühl des absoluten Vertrauens.

 

In „Guter Hoffnung“ sein wird heutzutage durch Kontrolle und die Geburtsbegleitung durch Geburtsmedizin ersetzt, anstatt alles miteinander zu verbinden. Die gute Hoffnung also bewahren und die Kontrolle als Backup nutzen, wenn sie sinnvoll erscheint. Weshalb wird körperlich so fix ein Venen-Zugang gelegt, während kaum ein Fokus auf den Zugang zu dem Besonderen, zum Stillen, zum Innigen gelenkt wird? Ist doch dieser Zugang, die Verbindung zu seinem Baby, so bedeutsam für eine entspannte und freudvolle Schwangerschaft und Geburt.

 

In kaum einer anderen Lebensphase hat die Bindung von Mutter und Kind, ebenso zum Vater, eine so große Auswirkung. Man kann nur ent-binden, wenn zuvor eine Bindung existierte. Damit ist nicht nur die Mutter-Kind Bindung gemeint sondern auch die Verbindung mit sich selbst, die Verbindung zur Ur-Frau, zu seinem Inneren, dem Bauchgefühl.

 

Während der Schwangerschaft ist es enorm von Bedeutung, auf „seinen Bauch“ zu hören, die Impulse wahrzunehmen, ihnen zu vertrauen, sich seiner selbst bewusst zu werden und auch sich selbst zu vertrauen. Allein die Essensgelüste sind oft keine merkwürdige Auswirkung des Hormoncocktails sondern signalisieren, dass einer der beiden Körper einen bestimmten Nährstoff benötigt. Dass einige Nahrungsmittel nun überhaupt nicht mehr das enthalten, was uns suggeriert wird, ist ein ganz anderes Thema. Bei Lust auf Nutella würde ich bspw. eher zu Nüssen und reinem Kakao greifen.

 

Während meiner Schwangerschaft hatte ich durchweg ein sehr gutes, wohliges Bauchgefühl. Ich durfte die Bindung zu meinem Baby im Bauch als sehr intensiv wahrnehmen, was dazu führte, dass ich oft vor Freude weinen musste. Ich fühlte mich jedoch wohl dabei und mir war das ganz und gar nicht peinlich. Im Gegenteil, ich beschloss, auch ohne meinen runden Bauch nach der Schwangerschaft weiterhin so authentisch meine Gefühle anzunehmen und zu leben.

 

Die Gefühlswelt einer werdenden Mama wird mitunter sanft belächelt und manche schämen sich, wenn sie plötzlich nah am Wasser gebaut sind. Wenn zwei Herzen in einem Körper schlagen, ist da einfach innerlich viel los. Dazu gehen uns werdenden Mamas viele Dinge unbewusst und bewusst durch den Kopf. Wir wollen unseren Alltag wie gewohnt meistern und gern einem Jeden den kraftvollen Satz entgegnen: „Ich bin schwanger, nicht krank!“ Es ist toll, wenn die Schwangerschaft bei manchen Kreativität, Schaffenskraft und absolute Power auslöst. Jedoch ist und bleibt jede Schwangerschaft und jede Frau anders. Und das ist wunderbar! Doch ganz gleich, wie die Schwangerschaft verläuft, wünsche ich mir oft, dass wir weniger Zeit in der Baby-Spielzeugabteilung verbringen und dafür mehr spazieren, in unseren Bauch atmen und ihn streicheln. Die Verbindung zu unserem Baby fühlen und annehmen. Ja, dann kann die Vorfreude auch hier und da zu Freudentränchen führen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Körper und auch unser Baby im Bauch diese „Hormonellas“, wie mein Partner mich während meiner Schwangerschaft nannte, ein kluges Programm sind, was Mutter Natur für uns entwickelt hat. Denn, was geschieht, wenn wir so rührselig sind? Wenn wir die Freuden- und auch Trauertränchen da sein- und los-lassen:

 

  • Können wir dabei schon das Loslassen üben
  • Bekommt unser Baby bei Freudentränen unsere Endorphine direkt zugeführt
  • Schütten wir einen kleinen Teil Morphium aus – ja, Tränen enthalten Morphium und das hilft ebenfalls bei der Entspannung

 

Die unter emotionalem Stress gebildeten Tränen enthalten morphium-ähnliche, schmerzlindernde Stoffe. Sie wirken daher beruhigend. Weinen ist sogar gesund. Daher kann ich nur empfehlen, jede Empfindung freudig zu begrüßen. Anzunehmen, was da ist und im Vertrauen in sich selbst wieder zu der Ur-Kraft gelangen, die schon immer ins uns steckt.

 

Durch die Geburtshypnose können wir wieder Zugang zu diesem Ur-Vertrauen erlangen. Annehmen, Entspannen, Stillsein, Einssein mit dem Baby und auch als Familie. Loslassen. Die Geburtshypnose ist kein neuer Trend oder gar eine neue Religion des Gebärens. Vielmehr verbindet sie dich mit deiner Ur-Frau, deiner Gebärkompetenz, die seit Ur-Zeiten in deinen Genen steckt. Und sie verbindet dich mit deinem Baby.


Mein Geburtserlebnis

 

Während Ende meiner Schwangerschaft bekam ich ein Beschäftigungsverbot. Ich hatte lange vor dem Geburtstermin oft und relativ starke Übungswehen. Zwei Tage vor dem Termin begannen dann die richtigen Wehen. Sie kamen von Beginn an regelmäßig mit drei Minuten Pause dazwischen. Im Krankenhaus wurde mir ein Zugang gelegt, da mir Blut abgenommen werden sollte. Die Hebamme musste aufgrund meiner Wassereinlagerungen mehrmals ansetzen, um den Zugang zu legen. Während der Dauer meiner Geburt erlebte ich drei Hebammen-Wechsel, da die jeweilige Schicht vorbei war. Irgendwann wurde mir ein Blasenkatheter gesetzt, weil ich meine Blase nicht mehr ganz entleeren konnte. Nach 18 Stunden Wehen wurde mir dringend eine PDA angeraten, da es trotz starker und andauernder Wehen nicht weiter ging und mein Körper eine Pause brauchte. Nach der PDA bekam ich einen Wehentropf, der dann dazu führte, dass ich Presswehen bekam, bei welchen eine PDA nicht wirkt. Die Presswehen hätte ich noch eine Weile weg atmen müssen, denn der Muttermund war noch nicht weit genug offen und auch mein Baby war noch nicht so weit. Die Hebamme stellte bei der nächsten Untersuchung, die während einer extrem langanhaltenden Wehe durchgeführt wurde, fest, dass das Fruchtwasser grün ist und daraufhin hieß es dann: Kaiserschnitt. Kurz darauf hielt ich dann endlich mein Baby im Arm.

Zwischenzeitlich stand mein Freund im engen Kontakt zu meiner Mama, die sich große Sorgen um mich machte und die ganze Nacht unter Tränen voller Empathie "mitmachte". Auch andere Verwandte und Bekannte hatten ähnliche Empfindungen.

 

Und welches Gefühl hast du beim Lesen meines Geburtserlebnisses? 

 

Ich weiß, dass meine Geburt so abgelaufen ist, dennoch fühlte und erlebte ich sie ganz anders:

Ich hatte eine wundervolle Schwangerschaft, in der ich sehr mit meinem Baby verbunden war und dies hat in mir eine unbeschreibliche Freude ausgelöst. Ich empfand mein Baby im Bauch als absolut vollkommene Liebe und Freude. Wie ein warmes, helles, freundliches, ganz reines Lichtwesen. Einerseits freute ich mich sehr auf die Geburt und den Moment, in den wir uns das erste Mal sehen und berühren konnten, andererseits wollte ich dieses Gefühl am liebsten mein Leben lang unter meinem immer größer und weicher werdenden Herzen tragen.

 

Einige Wochen vor der Geburt fingen wir schon an zu üben. Ich hatte häufig Übungswellen, dachte jedoch immer dabei, dass Üben grundsätzlich eine sehr gute Sache ist und konnte daher meist sehr entspannt bleiben. Außerdem wusste ich, dass selbst eine zeitige Geburt eine schöne Geburt sein kann und mein Baby hier sicher ankommen wird. Der Zeitpunkt wird genau der Richtige sein. Ich war bei allem zuversichtlich.

 

Mein Baby kündigte zwei Tage vor dem errechneten Termin seine Ankunft an. Als der Zeitpunkt gekommen war, zur Geburtsstätte zu fahren, durfte ich tatsächlich sehr entspannt und voller Vorfreude sein. Die Wellen kamen ca. alle drei Minuten und sehr regelmäßig. Vor uns lagen 40 Minuten Autofahrt und während der Fahrt alberte ich sogar noch herum. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in einer leichten Trance – ja, in einer Trance kann man auch lachen und „voll da“ sein. In der Klinik angekommen wurden wir lieb empfangen, die Untersuchungen verliefen so ruhig, dass ich mich kaum an sie erinnern kann. Ich kann mich heute daran erinnern, welche Untersuchungen und Eingriffe vorgenommen wurden, habe jedoch kein direktes Gefühl dazu – außer, dass ich mich in jedem Moment vollkommen sicher und geborgen gefühlt habe. Irgendwann wurde mir nahe gelegt, das Baby zu holen. Der einzige Gedanke, welchen ich dabei hatte war „Juchu, dann sehe ich gleich mein Baby, ich bin so gespannt!“. Freudestrahlend und neugierig wurde ich in den OP-Saal geschoben, begleitet von einem freudig zuversichtlich grinsenden Chirurg, der mir lieb erklärte, was nun geschehen würde. Auch während dieses Eingriffes war ich albern … Bis ich mein Baby sah. Die Zeit stand still. Ich wusste, dass sie die Augen offen haben würde. Sie wurde mir an meine Seite gebracht und wir schauten uns staunend und vollkommen ruhig an. Und tatsächlich fehlen mir heute noch immer die Worte für diesen Augenblick. Er war vollkommen und rührt mich jedes Mal zu Freudentränen, wenn ich daran denke.

 


Das Fest der Geburt

 

Du erfährst, wie du in Liebe verbunden mit dir und deinem Baby eine Geburt erleben kannst, die dich berührt und glücklich macht.

 

Du verstehst, was für eine wundervolle Kraft in dir steckt, findest Zugang zu deiner Ur-Frau und weißt damit instinktiv, wie du deine wunderbare Kraft für dich nutzen kannst.

 

Du lernst fundierte und einfache Techniken zur Tiefenentspannung, deren Anwendung für jeden, der in die Selbstverantwortung gehen möchte und Zeit für sich zum Üben findet, erlernbar ist.

 

Du erhältst nach dem Kurs kostenfreien Zugang zu den Trancen. Das gibt dir die Möglichkeit, jederzeit und an jedem Ort die Trancen zu üben.

 

Nach dem Seminar betreue ich dich gerne bis zur Geburt telefonisch oder per E-Mail weiter.

 

 

Dein Partner

 

Auch für dich als werdender Vater ist dieser Kurs etwas ganz Besonderes.

  • Du erfährst, wie du deine Partnerin unter der Geburt optimal unterstützen kannst.
  • Du lernst, wie du für deine Partnerin ein geschütztes Umfeld erschaffst.
  • Gemeinsam könnt ihr so mit großer Vorfreude euer Baby liebevoll begleiten.

Onlinekurs

Du hast den Wunsch, dein Baby freudvoll, frei, selbstbestimmt und entspannt sanft zur Welt zu bringen?

 

Wenn du meinen Kurs nicht besuchen kannst, weil du zu weit weg wohnst, keine Zeit hast oder der Geburtstermin schon sehr bald ansteht, hast du die Möglichkeit, mein Seminar auch als Online-Kurs zu absolvieren.

 

In diesem Online-Kurs vermittle ich sämtliche Inhalte, die du auch in meinem Kurs lernst.

Gruppenkurs

Wenn du den Wunsch hast, dein Baby sanft zur Welt zu bringen, dann ist dieser Kurs genau das Richtige für dich. Ich begleite dich und deinen Partner/ deine Geburtsbegleitung  auf eine freudvolle, selbstbestimmte Geburt vor.

Einzelkurs

Wenn du den Wunsch hast, dein Baby sanft zur Welt zu bringen, jedoch die Gruppenkurse nicht besuchen kannst oder möchtest, dann ist ein Einzelkurs das Richtige für dich. Wir vereinbaren kurzfristig zwei bis vier Termine, bei denen ich dich und deinen Partner/ deine Geburtsbegleitung auf eine freudvolle, selbstbestimmte Geburt vorbereiten werde.


Du hast bereits erste Erfahrungen im Mentaltraining und traust dir eine Art Intensivkurs zu? Oder du möchtest einen Gruppenkurs buchen, doch die Termine passen nicht? Du möchtest zwar, jedoch kannst du dir aktuell den Kurs finanziell nicht leisten?

 

Kontaktiere mich gern - wir finden gemeinsam eine Lösung.