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Keine Lust auf Gruppenhecheln?

Du bist schwanger und hast wenig Lust, in einer großen Runde runder Bäuche um die Wette zu hecheln? Absolut verständlich – denn schließlich bist du schwanger und kein Hund. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb in solchen Kursen auch gar nicht gehechelt wird. Weder die Kursleiterin noch die Teilnehmer wollen sich zum Klops, bzw. Hund machen.

 

Warum ist es überhaupt  wichtig, sich auf den Tag, der alles in deinem Leben verändern wird, vorzubereiten?

 

Die Beantwortung der Frage liegt bereits in der Fragestellung.

 

Wieviel Zeit investieren wir für die Auswahl des Outfits für ein Bewerbungsgespräch oder ein Date? Wie viel Zeit und auch Geld investieren wir bei der Vorbereitung einer großen Feier?

Wie viel Zeit investieren wir in Dinge, die uns nur die Zeit vertreiben? Fernsehen, Spiele, Gammeln, …?

 

Und nun schlägt unter unserem Herzen ein zweites Herz. Dieses kleine Wesen wird dein ganzes Leben verändern und bereichern. Du hast das große Glück, dass du eine Frau sein und dieses Wunder der Natur live erleben darfst. Mit „live mit erleben“ ist übrigens nicht deine App gemeint, auf der du täglich sehen kannst, ob dein Kind so groß wie eine Kichererbse oder doch schon so groß wie eine Pomelo ist.

 

Natürlich ist dein Körper für die Schwangerschaft und auch für die Geburt geschaffen. Viele werdende Mütter haben deshalb keine Lust auf die sogenannten „Hechelkurse“ und wollen die Geburt auf sich zukommen lassen. An sich ist das eine wunderbare Einstellung. Denn dein Körper weiß, was er zu tun hat. Doch weißt du es dadurch auch? Wie verbunden bist du mit deinem Körper? Wirst du instinktiv wissen, wie du deinen Körper bei seiner Meisterleistung während der Geburt am besten unterstützen kannst? Welche Körperhaltung, welche Atmung, welche geistige Einstellung unterstützt dich und dein Baby am besten, wenn du die Muskelkraft der Wehe spürst?

 

Wusstest du, dass in kaum einem Geburtsvorbereitungskurs gehechelt wird? Denn eine flache Atmung ist kontraproduktiv während der Geburt und auch während des Druckempfindens, wenn dein Baby deinen Bauch verlässt (Pressdrang).

 

Wie atmest du, wenn du dich erschreckst oder wenn du dich stößt? Atmest du tief und entspannt? Nein? Atmest du bei Schmerzempfinden eher zischend ein oder hältst die Luft an?

 

Deinen Körper, der ja tatsächlich weiß, was er zu tun hat, würde eine tiefe und entspannte Atmung während der Geburt unterstützen. Einige Frauen lassen sich von der Kraft der Wehen überwältigen und werden ängstlich, weil sie nicht wissen, wie sie mit dieser Muskelkraft umgehen sollen. Was passiert mit unserem Körper, wenn wir Angst haben? Wir verkrampfen, wir atmen flach oder halten gar die Luft an und der Körper bereitet uns durch die Ausschüttung von Hormonen auf einen Kampf und/ oder eine Flucht vor. Dein Körper ist ein absolutes Wunderwerk, der entsprechend deiner Impulse das Programm abspielt, welches du gerade (vermeintlich) brauchst: Angst = Flucht/ Kampf. Was braucht der Körper zum Kämpfen oder Flüchten? Arme, Beine, Kopf. In einer bedrohlichen Situation braucht er allerdings die Gebärmutter so ganz und gar nicht. Also wird dort die Energiezufuhr gedrosselt und weniger durchblutet. Wenn also eine Frau währender der Geburt Angst hat, wird die Gebärmutter schlechter durchblutet, was dann zu Schmerzen führt. Das Dilemma nimmt seinen Lauf, wenn die werdende Mutter nun auch noch flach atmet, was zusätzlich für eine schlechtere Sauerstoffversorgung, schlechtere Durchblutung und zu Energieverlust bei Mutter und Kind führt. Die Geburt wird als anstrengend und schmerzhaft empfunden.

 

Stell dir vor, jemand dreht an der Uhr und „es ist soweit“. Dein Baby macht sich auf den Weg.

 

Würdest du gut damit zurechtkommen oder wäre es dir lieber, ein bisschen Zeit zu haben? Wäre es nicht schöner, mit dem Bauch zusammen in deine Mama-Rolle zu wachsen? Vielleicht wärst du sogar auch stolz, wenn du dein Baby entspannt und selbstbewusst auf die Welt bringst und nicht die Verantwortung an die Hebamme oder Klinik abgibst?

 

Mithilfe von umfassenden Wissen, Atemtechniken, Entspannungsmethoden und Hypnose kannst du während der Schwangerschaft und Geburt entspannt bleiben, deinen Körper bei seiner Meisterleistung aktiv unterstützen und dich selbst überraschen, wie schön sich eine Geburt anfühlt.

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